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Sanierung des Grabdenkmals Christiansen (Standort : Alter Friedhof, Flensburg)
(Entwurf: Karl Friedrich Schinkel, Berlin)
Christiansen Grabmal

Die Sanierung des Christiansen Grabmals zog sich über einen Zeitraum von über 3 Jahren hin.


Technische Daten
Hersteller : Königlich Preußische Eisengießerei Berlin
Höhe über Podest : 5,50 m
Gewicht : ca. 7000 kg
Stil : neugotisch

Geschichte

1816 : erster Guss als Grabmal für gefallenen Leopold Friedrich Prinz zu Hessen-Homburg

1826 : zweiter Guss als Grabmal für Graf Adolf von Schauenburg (gestiftet von Hamburger Bürgern)

1829 : dritter Guss für seine Eltern von Andreas Christiansen (Flensburger Kaufmann, Reeder und Gutsbesitzer)

1987 : vierter Guss war geplant, wurde aber nicht ausgeführt (Ersatz für das verloren gegangene Hamburger Stück)

Ausgangssituation vor Restaurierung

Das Grabmal wies Brüche und Risse an statisch wichtigen Bauteilen auf. Großflächige Unterrostungen hatten Brüche und Absprengungen zur Folge gehabt. Teilstücke waren verlorengegangen. Durch nicht fachgerechte Sanierungsarbeiten in den 1970er Jahren war es zu weiteren Schäden gekommen.
Fundamentschäden führten zur Schiefstellung der gesamten Anlage.
Einige Details zu den Restaurierungsarbeiten sind hier einsehbar.

Eine Zusammenfassung der Sanierungsarbeiten liefert ein PDF-Dokument.

Weitere Hintergrundinformationen: Zeitungsartikel Flensburger Tageblatt vom 15.08.2012

Detailinformationen zur Restauration des Christiansen Denkmals.




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Nach Demontage und Sandstrahlen des Grabmals wurde erst das ganze Ausmaß der Beschädigungen deutlich.
So zeigten sich an den Säulenköpfen großflächige Durchrostungen, die natürlich auch starke Auswirkungen auf die Statik hatten.

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Vor einer Weiterbearbeitung der Säulen mussten die Durchrostungen (Lunken erst mit flüssigem Blei aufgefüllt und somit die gesamte Säule stabilisiert werden.

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Um die Tragfähigkeit der gesamten Konstruktion auch auf längere Zeit gewährleisten zu können, wurden die Säulen durch innenliegende Stützrohre stabilisiert.
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